Heilige, Hexen und Huren - Frauenbilder und Frauenleben im alten Basel
Fr., 08. Mai
|Basler Münster


Zeit & Ort
08. Mai 2026, 13:45
Basler Münster, Münsterpl. 9, 4051 Basel, Schweiz
Über die Veranstaltung
Gut und Böse liegen oft nicht weit auseinander – so auch im katholischen Basel, wo jenseits der Klostermauern die Prostitution blühte. Die sogenannten „Hübschlerinnen“ galten damals als notwendiges Übel und waren deshalb meist geduldet. Es galten aber strenge Regeln betreffend Kleidung und Ausgangszeiten, damit man sie nicht mit ehrbaren Baslerinnen verwechseln konnte.
Fiel eine Frau gänzlich aus den gesellschaftlichen Moralvorstellungen, so wurde sie als Hexe verschrien. Hexen galten als so wild und zügellos, dass sie auf dem Hexensabbat gar mit dem Teufel kopulierten. Der Unterschied zur vermeintlich „braven Frau“ wird besonders dann ersichtlich, wenn wir uns das weibliche Ideal in den zeitgenössischen Heiligenviten anschauen: die Jungfräulichkeit war die höchste Tugend einer ehrbaren Frau, als deren Inbegriff niemand anders als die Gottesmutter Maria selbst galt und bis zur Reformation auch offiziell als Schutzpatronin über Basel wachte.
Mike Stoll wird uns wieder sehr gut unterhalten.
Treffpunkt:
vor dem Münster
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Ich freue mich auf Ihr Interesse.
Nelly Owens, Präsidentin
